Donnerstag, 27. November 2008

Mein Comeback... hoffentlich

Aaalso, nach langer Zeit möchte ich mal wieder ein paar Gedanken veröffentlichen... hoffentlich kommt es auch dazu. In der letzten Wochen war schlicht keine Zeit längere Artikel schön auszuformulieren und schon hatte ich keine Lust mehr... dazu noch andere Zeitrauben Hobbys, die aber höllischen Spaß machen... mal sehn ob ich eine Reaktivierung des Blogs durchziehen kann.

Donnerstag, 28. August 2008

Zwei Monate Zivildienst: Ein Fazit

Seit fast zwei Monaten bin ich nun im Zivildienst.

Inzwischen kenne ich so alle "Macken" von allen Bewohnern auf meiner Station. Und auch wenn diese sehr stressig sein können, es macht auch Spaß damit zu Arbeiten, weil es stets eine Herausforderung ist. Neben den an Demenz erkrankten Personen, haben wir auch solche, die zwar geistig fit, aber halt körperlich eingeschränkt sind. Natürlich haben wir auch solche, die sowohl geistig fit, als auch mobil sind, bzw. solche, die absolut bettlägerig sind. Aber mit den letzten beiden Arten der Bewohner habe ich im Prinzip nicht viel zu tun. Mit den ersteren umso mehr, da sie auf der Station im Gemeinschaftsraum essen.

Entspannend sind dann immer die Minuten mit denjenigen, die geistig noch gut dabei sind, wenn man gerade 5 Minuten lang versucht hat eine Frau davon zu überzeugen ihre Portion aufzuessen.

Zwar decke ich im Prinzip nur die Tische auf und ab, bzw. reiche Essen, aber das nach einem strengen Zeitplan. Bis ich den drinne hatte, hat es schon etwas gedauert. Neben dem erledige ich alles was anfällt.

Bei einem Zivildienstlehrgang musste ich feststellen, dass meine Dienststelle einer mit der längsten Arbeitszeit ist, aber dafür auch eine der lustigsten. Darüber bin ich sehr froh, und bis jetzt konnte ich schon einige Erfahrungen machen, die ich wahrscheinlich nirgendwo sonst hätte machen können.

Sonntag, 6. Juli 2008

Angst vor schlechten Einspielergebnissen in Amerika - Master and Commander


Gerade sehe ich "Master and Commander" auf RTL und lese parallel dazu den Wikipedia-artikel, wie ich es mir seit längerem angewöhnt habe. So erfährt man viele interessante Details.

Zum Beispiel, dass sich der Film an einem Buch orientiert, mit dem kleinen, aber feinen, Unterschied, dass in der Vorlage der Feind ein amerikanisches Schiff war und nicht, wie im Film, ein französisches. Der Autor des Artikels vermutet, wie ich auch, dass die Produzenten sich schlicht vor schlechten Einspielergebnissen in Amerika gefürchtet haben. Man kann doch Amerika nicht als Bösewicht/Verlierer darstellen!? Selbst in Vietnamfilmen gibt es doch irgendwie ein Happy End für die US-Troops, egal wie "anti-krieg" diese Filme auch sein mögen.

Was sollen denn die Deutschen sagen. Kennt ihr etwa einen Film, der während des zweiten Weltkriegs spielt, der

  • a) aus der Sicht von Deutschen erzählt wird, und
  • b) es für diese Deutschen ein Happy End gibt?

Wahrscheinlich waren die Bedenken der Produzenten in der Tat berechtigt, schließlich wird durch nichts der amerikanische Nationalstolz in die Welt getragen, wie durch US-Filme. (Ich erinnere mich zu gern an die Szene, als Spiderman in seinem dritten Kinofilm kurz vor dem End-fight für den Bruchteil einer Sekunde vor einer gigantischen US-Flagge innehält - das ganze Kino hat amüsiert losgestöhnt.)

Wie waren wohl die Einspielergebnisse von "Master and Commander" in Frankreich?

Montag, 30. Juni 2008

Spanier zerstören Sommermärchen 2008

Deutschland hat es mal wieder verpasst, und leider diesmal einigermaßen zu recht. Das Spiel war typisch für die aktuelle Mannschaft. Nun dauert es weitere 2 Jahre bis zur WM 2010 bis wieder nationale Euphorie spürbar wird.

Die WM 2006 h
at allen Menschen, und vor allem den Deutschen gezeigt, dass doch so etwas wie nationaler Stolz in der deutschen Bevölkerung existiert. Ich selber war zu der Zeit als Austauschschüler in den USA und erfuhr also nur über das Internet "wie geil" es hier sei und dass "überall Fahnen hängen" würden. Ich konnte das "drüben" gar nicht glauben und leider war ich erst an jenem schicksalhaften 4. Juli wieder im Land, an dem Deutschland von den Italienern das Sommermärchen vorzeitig beendet wurde. Erst beim "kleinen Finale" konnte ich also die Auswirkungen der WM auf die deutsche Bevölkerung sehen, als in meiner Heimatstadt gefeiert wurde, als wären wir doch die stärkste Fußballnation der Welt.

In Amiland las ich einen Zeitungsartikel, der über das neu entdeckte
deutsche Nationalgefühl und ein Satz ist bei mir hängen geblieben: "The Germans do something what they were forbidden for 60 years: celebrate their country!" Der Zeitpunkt für die WM im eigenen Land war perfekt: Es war das erste mal, dass die zweite Nachkriegsgeneration bewusst Deutschland feiern konnte ohne Nazis oder Nationalisten beschimpft zu werden.

Wie gesagt hatte ich von diesen Feierlichkeiten nicht viel mitbekommen, und erhoffte Feiern am Tag der Deutschen Einheit blieben aus. Erst die Tage vor EM deuteten an, dass sich dieses Phänomen wiederholen könnte. Das erste richtig gute Spiel der Nationalelf, nämlich jenes gegen Portugal konnte ich nicht sehen, weil ich zu der Zeit im Flieger vom Abitur-Urlaub zurück in die Heimat war, doch für mich war klar, dass ich für nichts in der Welt das Finale verpassen würde.

Extra nach Bonn bin ich gefahren um bei der Museumsmeile zu sehen und zu feiern, wie wir Europameister werden. Leider waren die DFB-Auswahl nur die ersten 10 Minuten gut, doch es hatte gereicht um all meine Skepsis auszuschlagen, doch später fiel die Mannschaft in ihr gewohntes, fehlerhaftes, defensive Schema zurück.

Es hätte nichts besseres gegeben als das ein Sieg die deutsche Euphorie endgültig bestätigt hätte. So sind wir wieder nur "zweite Sieger" oder "erste Verlierer" oder "Sieger der Herzen". Und wieder müssen wir zwei Jahre warten um uns zu feiern. Es wäre schön gewesen mal zu feiern, ohne dieses doch mulmige Gefühl im Hinterkopf, dass es eigentlich nur einer Feierlichkeit zu Trotz ist.

Die Spanier haben mir die komplette EM durch ihr gutes Spiel versaut. Aber zumindest ist ein echtes europäisches Land Meister geworden und nicht Russland oder die Türkei, die mit Europa relativ wenig zu tun haben.

Übrigens hasse ich Torres. Den konnte ich von Anfang an nicht leiden.
Scheiß Spanier. Und scheiß italienische Schiedsrichter die uns gute Chancen wegen Schwalben versauen.

EDIT: Die armen, armen Spanier mussten über 40 Jahre auf einen internationalen Titel warten. WIR mussten 60 Jahre warten, damit wir uns feiern dürften und hätten einen Titel viel nötiger gehabt, weil bei uns geht es ja wohl schon lange nicht mehr um Fußball, es geht um einen Grund Deutschland zu feiern.

Mittwoch, 11. Juni 2008

Ich bin mal wieder weg. Nach 3 Monaten Lernen, Zittern und Bangen fliege ich heute Nacht endlich in den wohlverdienten Urlaub nach Ägypten. Dabei werde ich von acht Freunden begleitet und wir werden eine menge Spaß haben. Wir hoffen vor allem, dass Deutschland Gruppensieger bei der EM wird, da dass Viertelfinalspiel, in dem Deutschland spielen würde, wenn sie nur Zweiter würden, genau auf unseren Rückflug fallen würde. Am Freitag bin ich pünktlich zum Abiball zurück.

Sonntag, 8. Juni 2008

SPD im Niedergang

Reichlich spät kommt dieser Kommentar, aber ich war einfach zu sehr abgelenkt in den letzten Tagen, um über Politik zu sprechen. Jetzt aber:

Was zur Hölle bezweckt die SPD bitte mit der Nominierung von Gesine Schwan zur Bundespräsidentin???

Ok, ein Argument verstehe ich: Die SPD möchte ihre Eigenständigkeit beweisen, da sie doch in der letzten Zeit doch so viel Stimmen nach den letzten Umfragen verloren hat.
Oder möchte Beck auf lange Sicht nur langsam aber sicher immer mehr auf die (ehemals?) verhasste Linke zugehen?

Was hat die SPD durch die Nominierung von Gesine Schwan den jetzt gebracht?

  • Der Frieden in der Großen Koalition ist einmal mehr gestört
  • Ein Riesenschritt wurde auf die Linke zugegangen, da eine Nominierung von Schwan nur dann sinnvoll gewesen wäre, wenn mit der Unterstützung jener Partei gerechnet würde
  • Die SPD ist noch unbeliebter, weil die Wiederwahl des überaus populären Horst Köhler gefährdet ist.

Sieht man diese Punkte als Argumente, Schwan nicht zu nominieren gibt es aber noch andere (oberflächlichere) Argumente, die dagegen sprechen.
  • Sie ist nicht gerade die Attraktivste
  • Sie ist eine Frau
Ja, ich weiß, dass klingt ziemlich bescheuert. Aber wir haben bereits eine unattraktive Frau an der Spitze der Regierung. Zwei solche Frauen als Repräsentanten für Deutschland wären eine zu viel. Wenn wir entweder eine Sexbombe als Kanzlerin haben, oder mal wieder einen Kanzler (ich glaube "die Zeit ist reif dafür") kann sich Schwan gerne nochmal um das Bundespräsidentenamt bewerben.

Wahrscheinlich denkt sich Beck: " Wenn meine Umfragewerte im Keller sind ziehe ich zumindest die Partei mit runter!" Anders kann ich mir dieses Verhalten nicht erklären.

Dienstag, 27. Mai 2008

Ehy, du Abitur-Schwuchtel ! ! !

Samstagabend. Hausparty the American way. Ich war anfangs skeptisch, aber wurde eines besseren belehrt. Besser als andersrum! Wie auch immer, die Party war zu Ende, ich hatte Hunger, zum Dönermann zwar ein Umweg, aber sonst wäre ich gestorben.

Bestellt: Durum Döner (oder "Orientalische Pizza", oder "Döner-warp"), ohne Tomaten, aber bitte die Gurken. Und bitte nur scharfe Sauce, was Besseres gibt's nach einer alkoholreichen Party nicht! Bis dahin verlief der Abend hervorragend.
Doch dann verließ ich den Laden, während meine Freundin auf ihren Döner wartete. Draußen vor dem Laden wartete eine Gruppe Jugendlicher, offentsichtlich mit "Immigrationshintergrund". Der
unvermeidliche Dialog entwickelte sich in etwa so:
"Ehy, was stehst du bei uns?" (Ich war etwa 1,50m von ihnen entfernt. Ging auch gar nicht anders, weil sie direkt vor dem Eingang standen.)
- "Ich stehe doch gar nicht bei euch!"
"Alta, hier ist die Grenze!" (Handbewegung auf eine imaginäre Linie zwischen uns)
- "Na, da habe ich ja Glück, dass ich hier auf der Seite stehe."
Daraufhin packt er meinen Döner, entreißt ihn mir aber nicht und labert mich weiter mit irgendeinem ... ja, Scheiß voll. Schließlich verlässt eine untersetzte, völlig besoffene Kante den Dönerladen. Der deutsche Bundesbürger mit Immigrationshintergrund bietet der Kante (offenstichtlich eher deutsch als russisch) an, doch in meinen Döner zu kotzen. Ich nehme den Döner, stelle in den Eingang zum Dönerladen und sage:
- "Zumindest bin ich hier der einzige mit Abitur!" (Drehe mich um, gehe in den Dönerladen.)
OOUUUHHH...
"Ehy, du bist so'ne Abitur-Schwuchtel!!! Feigling, komm raus!!!"
Feigling? Ich? Sich mit 5 Mann mit jemandem wie mir anzulegen ist natürlich todesmutig. Vor allem da ich durch meine breitschultrige, muskelbepackte Statur so einem ... Pulk, gewachsen bin. Was ich leider nicht gesagt habe (es hätte auch nichts gebracht): "Ich hoffe
der Arzt der deine Schlägereiverletzungen verbindet und der Anwalt der dich vor Gericht verteidigt ebenfalls!"

Meine Freundin und ich warten ein paar Minuten, bis sich diese Gestalten verzogen haben. Auf dem Weg zu ihrem Haus, eigentlich nur 20m von der Dönerbude entfernt, lauern uns die Gestalten auf. "Ehy du Abiturienten-Schwuchtel!" Kopf geradeaus und einfach ignorieren.
Wir gehen über die Kreuzung. Der Pulk folgt uns. Wir wechseln die Straßenseite, der Pulk bleibt am Brunnen zurück doch die Kante folgt und belästigt uns. Ich reiße mich zusammen uns sage ihm: "Hör mal zu, ihr Vater (ich zeige auf meine Freundin - sie hat ihr Pfefferspray inzwischen bereit) ist Polizist, und der hat heute auch noch heute Nachtdienst!" Unbeeindruckt würgt dieser ******* diverse Beleidigungen gegen Polizisten heraus. Ich zerre meine Freundin zurück Richtung Dönermann, der quasi direkt neben der Polizei steht. Die Kante folgt uns auf der anderen Straßenseite, als wir jedoch die Polizei erreichen dreht er ab.

Während wir überlegen was wir tuen können biegt auf einmal ein Streifenwagen bei der Polizei ein, und siehe da, es war mein Schwiegervater in Spe.

Da haben wir erstmal gepetzt. War das schön.

Der Streifenwagen fährt daraufhin los, um an dem Brunnen mal aufzuräumen. UND DANN SIND DIE WEG!!! Wie gerne wäre ich an denen vorbei gegangen und hätte denen den Mittelfinger gezeigt. Das wäre für mich der Triumph des Jahrhunderts gewesen.

Stattdessen bemerken meine Freundin und ich, dass wir auf dem Rückweg in etwa 70-100m Entfernung von zwei Personen offensichtlich verfolgt werden. Wir biegen in eine Straße ein, wo quasi niemand wohnt, ohne jedoch einen direkten Umweg zu ihrem Haus zu begehen, denn wir wollen wissen, ob diese Leute uns vielleicht gar nicht verfolgen. Wir warten hinter der Hecke während die Leute näher kommen. Sie biegen in unsere Straße ein. Da wir fast am Ziel rennen wir die letzten Meter, weil wir nicht wollen, dass diese Leute erfahren, wo wir die Nacht verbringen.

Es ist schlicht zum kotzen!

Mittwoch, 14. Mai 2008

Steuern runter?

Bei "Hart aber fair" wird gerade über Steuersenkungen diskutiert. Dabei redeten die Politiker eben über das Thema Schule.
Zum Thema Geld für Schulen: Mein Sozialwissenschaftslehrer hat uns die 3 Produktionsfaktoren (für eine gute Wirtschaft) erklärt:

  1. Land
  2. Rohstoffe
  3. Arbeit(skräfte)
Rohstoffe hat Deutschland bekanntlich nicht mehr viele. Land haben wir auch begrenzt, es sei denn wir marschieren nochmal irgendwo ein. Kein gute Alternative? Dann hilft nur in die BILDUNG der Bürger zu investieren!!! Sprich Schulen! Ich verstehe bei besten Willen nicht, warum so wenig Geld in das deutsche Bildungswesen gesteckt wird!

Ich meine, es ist ja schon passiert: Da werden das letzte Jahr überall die Gehälter nach Streiks erhöht, "weil es uns jetzt ja besser geht". Und jetzt kommt raus, dass nächstes Jahr ein riesige Neuverschuldung aufgenommen werden muss. Wenn wir schon unter der gigantischen Steuerlast zu leiden haben dann können wir das auch noch 5-6 Jahre aushalten bis der Haushalt konsolidiert ist. Wenn investiert wird, muss das in die Zukunft, sprich in die Jugend und Bildung sein.

Und gerade wird über die Diätenerhöhung geredet. Es ist okay, wenn sich die Bundestagsabgeordneten an den Bezügen der Bundesrichter orientieren. Aber im Prinzip haben die Abgeordneten schon mit der letzten Erhöhung die Anpassung geradezu vorweg genommen. Ganz abgesehen davon, ist doch wirklich grenzbescheuert, immer neue Steuern aus der Tasche der Bevölkerung zu ziehen und gleichzeitig die eigene zu füllen! Egal wie viel mehr und mit welcher Begründung!

Etwa doch ein Talent bei DSDS?

Man kann sich diesem alljährlichen DSDS-Wahn nicht entziehen. Früher oder später kennt man doch die letzten 5 Teilnehmer.
Was mir nur diese Staffel aufgefallen ist: Außer dieser Möchtergern-Rapper Benni Herd waren alle anderen Mottoshow-Finalisten entweder Immigranten oder waren ausländischer Herkunft. Irgendwie krass.

War das letzte Staffel wo dieser rockige "Frauenschwarm" von der Band "Empty Trash" -den Namen des Kandidaten habe ich vergessen und werde ich jetzt sicher nicht nachgooglen -
gegangen ... wurde?
Den Kerl mochte ich nicht. Doch diese Staffel ist wieder so ein rockiger Kerl dabei, und dessen Namen kenne ich Thomas Godoj. Glaubt mir, wenn ich behaupte, dass wirklich nur ab und zu in DSDS reinzappe und es reiner Zufall war, dass ich genau zu Thomas' "Let it Be"-Performance eingeschaltet hatte. Und ich muss sagen, die war klasse. Habe sie natürlich auch bei YouTube gefunden und rate jedem, der nur halbwegs an Rockmusik, bzw. den Beatles interessiert ist, sich das anzusehen. Selbst im Nachhinein bekomme ich noch etwas Gänsehaut.

Besonders gut an Thomas finde ich, dass er sich bewusst zu der Band gestellt hat, die ja bei den anderen Kandidaten bewusst in den Hintergrund gestellt wurde, und dass er sich auch nach dem Song bei dem Musiker der den "Remix" arrangiert hat bedankt hat.

Montag, 12. Mai 2008

11. September 2001 - Beginn einer neuen Weltordnung?

Wow, eigentlich wollte ich nur "Adagio for Strings" hören und stieß bei YouTube auf dieses Video:
Ich habe ja schon viel 9/11-Videos gesehen, aber irgendwie fand ich dieses besonders bewegend. Vielleicht weil ich nicht wusste, dass so viele Menschen sich entschieden hatten zumindest die Art zu Sterben selber zu wählen.

Bei meinen Vorbereitungen für das Mündliche Abitur bin ich inzwischen bei der Machtergreifung Hitlers angelangt.
Nochmal zum Auffrischen:

  • Hitler wird am 30.1.1933 von Reichspräsident Hindenburg zum Reichskanzler ernannt
  • Am 27.2.1933 wird das Reichstagsgebäude in Brand gesteckt. Hitler sagt es waren die Kommunisten (Bis heute nicht geklärt)
  • Schon am nächsten Tag wird die "Verordnung zum Schutz von Volk und Staat" verabschiedet, welches de facto die Grundrechte außer Kraft setzt.
  • Am 23.3.1933 folgt das "Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Staat" welches die gesetzgebende Gewalt des Parlaments auf die Regierung/Hitler überträgt.
Und da fallen mir doch Parallelen zu dem 11. September 2001 auf!!!
  • Bush wird am 20.1.2001 Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
  • Nicht einmal 9 Monate später werden die Twin Towers des WTC von Flugzeugen getroffen und stürzen ein. Ein Angriff nicht nur gegen Amerika, sondern gegen die ganze westliche Welt. (Übrigens waren die Twin-Towers die ersten Wolkenkratzer der Welt die wegen eines Feuers eingestürzt sind. Auffällig?)
  • Das Pentagon wird ebenfalls von einem Flugzeug getroffen, ein weiteres Flugzeug stürzt in Pennsylvania ab
  • Als Folge des Attentats ...
    • wird nach den Sowjets ein neues Feindbild für die westliche Hemisphäre geschaffen.
    • kommt es zu zwei Kriegen.
    • wird der sog. P.A.T.R.I.O.T.-Act verabschiedet, der die Privatsphäre der US-Bürger einschränkt
    • wird ein neues Gefängnis extra außerhalb amerikanischen Territoriums gebaut, damit die amerikanische Gesetze keine Gültigkeit haben.
Mit anderen Worten: Eine neue Weltordnung wurde geschaffen.

Ich selber bin geradezu überzeugt, dass 9/11 ein Inside-job war. Also entweder von der US-Regierung autorisiert oder sogar initiiert worden ist. Zu viele Fragen sind nicht beantwortet worden und zu viele offiziellen Angaben bergen Aussagen die entweder sich selbst, Zeugen oder den Gesetzen der Natur widersprechen.

Diesen Film kann ich jedem Menschen, der sich für diese Thematik interessiert ans Herz legen:


Doch aufgepasst! Auch hier darf nicht alles unkritisch hingenommen werden. Diese Website hat sich kritisch mit dem Film auseinandergesetzt. Zu empfehlen ist ebenfalls der Wikipedia-Artikel.

Deshalb beschränkten sich die Produzenten bei ihrer finalen Version auf die Aussage: Zu viel stimmt hier nicht, zu viel widerspricht sich - und fordern daher Antworten auf ihre Fragen.
Der Film ist etwas weniger spektakulär, bietet dafür aber weniger Angriffsfläche, und soll wohl auch im Kino gezeigt werden. Hier kann der Film schon für eine geringe Stream-Gebühr online angesehen werden.

Freitag, 9. Mai 2008

Zensur in der ARD?

Mal wieder eine alte Kiste die mich beschäftigt...
Beziehungsweise: Was soll ich sonst schreiben? Nochmal "Free Tibet" oder "Help Burma/Birma"?

Nein, dann lieber etwas, was mich vor einigen Wochen aufgeregt hat. Es geht um das Nazometer. Ein Gerät welches anlässlich Eva Hermans Auftritt bei Kerner in der Satire-Sendung Schmidt & Pocher vorgestellt wurde. Hier der Ausschnitt:

Daraufhin entbrannten Diskussionen, dass man so etwas im deutschen Fernsehen nicht zeigen dürfe und man verbot kurzerhand das Nazometer. Besonders kritisiert wurde Pocher für seine "Gasherd"-Äußerung (s. Video). Doch was eben dieselbige angeht piepst das Nazometer eben nicht.
Das Gerät symbolisiert und karikiert in gewisser Weise den deutschen Spießer, der am liebsten jegliche Traditionen und Leistungen, die vor 1945 von den Deutschen erbracht wurden verbieten lassen würde und ihre Nennung anprangert. Auch neigt er dazu Hitler und die Nazis zu dämonisieren, im wahrsten Sinne zu Verteufeln.

So ist es also nicht mehr
gestattet öffentlich zu behaupten Hitler hätte Gefühle gehabt. Wie Banane ist das denn? Hitler war ein Mensch, und nicht der Teufel persönlich. Auch wenn viele, ich eingeschlossen, manchmal das Gegenteil befürchten. Aber er war ein Mensch. Und er hat geliebt. Punkt. Da gibt es auch nichts dran zu rütteln.
Auch darf ich nicht behaupten die Wehrmacht hätte mutige Soldaten gehabt. Nicht ohne zu erwähnen wie rücksichtslos und barbarisch sie sich teilweise aufgeführt haben. Aber das haben die anderen Soldaten auch. Sie taten es immer und tuen es noch immer (Abu Ghraib). Da machte die Wehrmacht keinen großen Unterschied.

Zurück zum Nazometer: Erinnern Sie sich wie die arabische Welt im Dreieck gesprungen ist, nur weil ein Däne Mohammed mit einem Bombenturban gezeichnet hatte? Was war die Intention dieser Karikatur? Wohl, dass Gewalt im Islam weit verbreitet ist. Klar, dies mag einseitig sein, aber Karikaturen leben von ihrer Einseitigkeit!!!
Wie auch immer, die Reaktion vieler Araber war Gewalt gegen Menschen oder symbolische Gewalt, wie das Verbrennen von Dänischen Flaggen. Moment mal... Muslime protestieren dagegen, dass der Islam als gewaltätige Religion dargestellt wird mit Gewalt??? Wenn das mal nicht Paradox bzw. unglaublich dämlich ist!

Und man stelle sich jetzt vor das Nazometer sei eine Karikatur die aussagt: "In Deutschland wird alles, was mit dem Dritten Reich in Zusammenhang gebracht werden kann, bzw. alles, was nur bestimmte Aspekte des Dritten Reiches behandelt ohne die Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu erwähnen in der Luft zerrissen und verteufelt!" Und darauf reagieren Presse und Gesellschaft mit einer Zensur des Nazometers??? Meiner Meinung nach keinen Deut besser als Islamisten.

Übrigens kann man von Pocher halten was man will - seine abgelesenen Gags sind scheiße, aber die spontanen Frechheiten echt klasse - er bringt mehr Dynamik in die Sendung als Andrack auch wenn er Schimdts Format nicht erreicht und sicher nie erreichen wird.

Freitag, 2. Mai 2008

Heidis Topmodelle

Es ist zwar schon etwas her, doch als ich gestern wieder das Vergnügen hat mir Heidis Topmodels auf Pro7 anzugucken, wurde ich wieder an etwas in dieser Sendung erinnert, was mich sehr stutzig gemacht hat: Nämlich liefen da die "Topmodels" über den Laufsteg während im Hintergrund ein Lied mit der Textzeile "Sie ist ein Model und sie sieht gut aus..." lief. Moment, das kenne ich doch? War das etwa nicht "Das Modell" von Kraftwerk, welches auch von Rammstein gecovert wurde?

Ich war - salopp gesagt - platt. Da kommt schon diese Show daher und unterstützt und "pusht" das Konsumverhalten jugendlicher und erwachsener Menschen, deren Leben sowieso schon total oberflächlich ist und dann bindet Heidi auch noch einen Song in ihre Show ein, der anhand dieses "Fashion-wahns" eben solches blindes, oberflächliches Konsumverhalten auf das Schärfste kritisiert!
Denn das Lied geht weiter:

Sie ist ein Modell und sie sieht gut aus
Ich nehme sie heut' gerne mit zu mir nach Haus
Sie wirkt so kühl, und sie kommt niemand 'ran
Doch vor der Kamera da zeigt sie was sie kann

Sie trinkt im Nachtklub immer Sekt (korrekt)
Und hat hier alle Männer abgecheckt
Im Scheinwerferlicht ihr junges Lächeln strahlt
Sie sieht gut aus und Schönheit wird bezahlt

Sie stellt sich zu Schau für das Konsumprodukt
Und wird von millionen Augen angeguckt
Ihr neues Titelbild ist einfach Fabelhaft
Ich muss sie wiedersehen, ich weiß sie hat's geschafft
Wer nach dem Durchlesen dieses Textes noch denkt, dass hier das Modelbusiness gepriesen wird hat in der Schule nicht gelernt wie man Texte analysiert oder ist bereits der allabendlichen Privatenpropaganda erlegen.

Diesen Text, ja, zu vergewaltigen, indem man ihm nicht nur seine Intention entreißt, sondern auch noch eine gegenteilige aufzwingt ist ekelhaft.
Nichtsdestotrotz werde ich die Sendung weiterverfolgen, denn schließlich ist sie auch oft amüsant. Und solange der Zuschauer das Konzept durchschaut hat und sich nicht manipulieren lässt, ist da auch nichts dabei.

Übrigens: Zwei oder Drei Sendungen später lief das selbe Lied allerdings in französischer Sprache wieder während einer "Show". Leider ist mein Französisch nicht gut genug um zu verstehen, ob es sich um eine wörtliche Übersetzung des Kraftwerks handelte, aber ich denke, davon ist auszugehen.

Mittwoch, 23. April 2008

Keine halben Sachen! Ich fordere Killer-Film-Verbot!

Glauben die Politiker wirklich, dass Computerspiele oder Musik Menschen dazu anstiften können in einer Schule Amok zu laufen?

Die EU möchte europaweite standardisierte Altersbeschränkungen für Computerspiele einführen. Meiner Meinung nach kann uns das hier in Deutschland egal sein, im Gegenteil, vielleicht gewinnen wir sogar noch daran. Deutschland hat nämlich wahrscheinlich die strengsten Alterskontrollen in der EU und bei einer Einigung der EU-Staaten könnte diese Strenge vielleicht sogar etwas gelockert werden.

Aber mal ehrlich, glauben die Damen und Herren dort oben wirklich das Computerspiele der Grund für die Amokläufe in den Schulen gewesen waren? Dass die fehlende soziale Kompetenz seiner Mitschüler, aber sicher auch von ihm, beziehungsweise die Möglichkeit sich eine Waffe zu besorgen daran nicht Schuld ist? Blinder politischer Aktionismus!

Ich gebe ja zu, dass Computerspiele unter Umständen einen gewissen abstumpfenden Effekt gegenüber Gewalt haben können, aber genau das selbe tun auch "Killer-"Filme, also Filme wo Menschen getötet werden (z.B. Tatort), oder Dokumentationen über die bösen Naziverbrechen (die nun wirklich grauenhaft waren), die nämlich vor allem durch das ewige Durchkauen der Materie, definitiv eine abstumpfende Wirkung gegenüber den Verbrechen dieser Zeit haben!!!

Außerdem... welcher Staat zwingt uns Jungs grundsätzlich nochmal zum Dienst an der Waffe?

Es gibt nun einmal Menschen die "anders" sind, die sich nicht in eine (Schul-)Gemeinschaft integrieren wollen oder können. Die gab es schon immer. Und daran ändert auch eine Schuluniform oder Computerspielverbote, etc. etwas!

Wann verstehen die deutschen Politiker endlich, dass sich nicht alles durch Verbote oder Strafen regulieren lässt? Es gibt immer irgendwelche Menschen die Schlupflöcher finden, Waffen vom Vater ausleihen oder "Killer-"Spiele halt nicht mehr von EU-, aber dafür von russischen Servern runterladen.
Ich denke mal die Waffengesetze hier in Deutschland sind bereits ziemlich streng, und dass sich also so ein - ja ich sage mal Psychopath - eine Waffe besorgen konnte beweist, wie leicht solche Regeln und Gesetze umgangen werden können.

Die Leute, die sich über Gesetze hinwegsetzen wollen, schaffen dies, und werden durch neue gesetzliche Hürden nicht daran gehindert. Die Leute, die am Ende wirklich daran Leiden, sind jene, die jetzt in ihrer Freiheit eingegrenzt werden und trotzdem der gleichen kriminellen Aktivität ausgesetzt sind!


(Übrigens spiele ich "Killer-"Spiele seit ich 14 Jahre alt bin. Ich bin (noch) nicht Amok gelaufen und werde in wenigen Monaten mit meinem Zivildienst anfangen, weil ich reale Gewalt verabscheue.)

Donnerstag, 17. April 2008

Danke Barbara ! ! !



Dieses ************* Schulministerium NRW...

Alles Zentralabituraufgaben, zumindest in Deutsch und Englisch kann ich das Beurteilen waren fair und machbar. Aber heute stand Biologie LK und GK auf dem Plan.

Zumindest was Bio LK angeht war das geradezu eine Frechheit! Hauptthema 3 (wir mussten 2 von 3 Aufgaben bearbeiten und hatten dazu mit Auswahlzeit 4 1/2 Stunden Zeit ) war ok, nur viel zu schreiben, da selbst bei den ach so genau definierten Operatoren (also Wörtern wie "erläutern", "nennen" oder "darstellen") man oft nicht genau wusste, was das strenge Bewertungsraste von einem erwartet. Mein eigener Fehler war, zugegeben, dass ich meine uhr vergessen hatte, und mich daher in der Zeit etwas verkalkuliert hatte. Hatte daher nur noch 1 1/2 Um mir ein das zweite Thema, welches ich bearbeiten möchte, auszusuchen. Dabei viel meine Wahl auf das Evolutionsthema, durch das ich immerhin mehr Durchblick hatte als bei Genetik, weil mir da auf den ersten Blick nichts klar geworden war. Denn hier war auch nicht eine normale genetisch vererbte Krankheit, sondern direkt irgendein Scheiß von Genfehlern in der mitochondrialen DNA. Noch dazu war eine äußerst fiese Fangfrage eingebaut, wie ich hinterher erfahren habe.

Also habe ich die Evolutionsaufgabe genommen, und irgendwie hatte die für mich aber nicht Hand und Fuß. Das Schlimmste aber war, und das war bei allen Hauptaufgaben so, diese ewig langen Aufgabenstellungen... die klangen in etwas so

Aufgabe 2: Werten sie die Ergebnisse der Untersuchungen in den Materialien A und B aus. Beurteilen sie unter Berücksichtigung von ... im Zusammenhang mit ... und diskutieren sie inwiefern sich dies auf das Aufwand/Nutzen-Prinzip übertragen lässt.

Kein Scherz!

Es war zum kotzen. Sicherlich gab es Leute, die besser damit zurecht gekommen sind. Die Genetik und Evolutionsaufgabe waren halt sehr speziell und vielleicht habe ich Probleme gesehen, wo es gar keine gab.
Jetzt heißt es abwarten. Ich bin eigentlich recht gut vorbenotet in Biologie. Hoffe daher, die Klausur wird nicht schlechter als 3 Punkte, sonst müsste ich in die Nachprüfung, worauf ich absolut keinen Bock hätte.

Samstag, 12. April 2008

Am sechsten Tag erschuf Gott den Menschen . . .

Der Bundestag stand heute vor einer wichtigen Entscheidung: Soll das Forschen an/mit Stammzellen vollständig erlaubt oder komplett verboten werden? Oder soll die Entscheidung herausgezögert werden, so dass sich das Parlament der nächsten Legislaturperiode damit herumschlagen kann?

Zumindest wurde den Abgeordneten erlaubt, nach ihrem eigenen Gewissen zu entscheiden und sich nicht an die Fraktion zu halten. Wie demokratisch! Wie gut, dass das immer so ist!
Wie auch immer, das Parlament hat sich für die Verzögerungstaktik entschieden aber zumindest den Stichtag für das Alter der importierten Zellkulturen neu festgelegt: der 1. Mai 2007

Ich kann beide Seite gut verstehen. Doch besonders interessant fand ich die Meinung eines Ethikprofessors heute morgen im Frühstücksfernsehen, denn dieser meinte, dass das Problem der meisten Menschen sei, dass sie den kleinen Zellklumpen nach der Befruchtung schon als vollen Menschen betrachten, was zwar im Prinzip stimmt, aber schließlich sei Abtreibung bis zur so-und-so-vielten Woche auch erlaubt und hätte keine Mordanklage zur Folge.
Für die deutschen Forscher ist dieser Kompromiss auf jeden Fall ein Gewinn, schließlich unterliegen auch die "saubersten" Stammzellenkulturen den Gesetzen der Natur und weisen daher eine natürliche Mutationsrate auf und sind daher mehr oder minder nutzlos. Deshalb besteht die Gefahr, dass alle renommierten Biologen auswandern, und außerdem forschen auch andere Nationen (geheim) mit Stammzellen.

Passenderweise lief jedoch heute "The 6th Day" mit Arnold Schwarznegger. Tatsächlich ein Film mit etwas Tiefgang. Ein Unternehmen hat es nicht nur geschafft Klone möglichst schnell zu erschaffen, sondern auch die Erinnerungen der "Originale" zu speichern und auf die Klone zu übertragen - der Traum der Unsterblichkeit. (Warum heißt der Film bloß "The 6th Day"?) Und gleichzeitig wird klar, wie machtvoll diese Technik ist. Ein genialer Forscher will aussteigen, was dem Chef der Firma, nach einem Attentat selbst ein Klon, lässt dies nicht zu und erschießt in kurzerhand. Er versäumt es nicht, dass "Original" auf seinen Plan
aufmerksam zu machen, den Doktor also zu klonen und mit einer alten Erinnerung, bevor er also erste Zweifel am Projekt geäußert hat, zu bespielen.

Auch eine andere Szene hatte es irgendwie in sich, in der der böse Boss, von Friendly Fire tödlich verwundet, sich einen vorbereiteten Klon bringen lässt, und diesen mit seiner Erinnerung bespielt - er rettet sich selbst das Leben. Erst als Arnie auftaucht und der Sterbende sieht, wie der Klon ebenfalls mit dem Tod bedroht wird, ziert blanke Furcht sein Gesicht.

Der Klon versucht Arnie zu überreden mit ihm zu kooperieren, schließlich könnte auch er so perfekt und unsterblich werden.
Und auch das ist es, was die Stammzellenforscher antreibt - was uns alle antreibt - das Streben nach Perfektion. Nur vielleicht ist Perfektion gar nicht das erstrebenswerteste Ziel der Menschheit, den abgesehen von unserem Rentensystem, welches möglicherweise darunter leiden könnte, gehört Leid und Tod genauso zum Leben dazu wie das Leben selbst.

Dazu ein Gedicht von Heinrich Heine, das passendste, welches ich in Kürze gefunden hatte:

Heinrich Heine - Der Tod das ist die kühle Nacht

Der Tod das ist die kühle Nacht
Der Tod das ist die kühle Nacht,
Das Leben ist der schwüle Tag.
Es dunkelt schon, mich schläfert,
Der Tag hat mich müd gemacht.

Über mein Bett erhebt sich ein Baum,
Drin singt die junge Nachtigall;
Sie singt von lauter Liebe,
Ich

Sonntag, 6. April 2008

Scheiß Abi!

Die letzte Woche war schon klasse... Montag kamen alle als Schulkinder mit dem alten Scout und beknackten Klamotten, Dienstag hingegen war Sportlerlook angesagt. Ursprünglich sollte Mittwoch ein "Linksrum-Tag" werden, wurde jedoch wegen allgemeiner Unbeliebtheit gegen eine Senioren-Tag eingetauscht. Das geheime Highlight war Donnerstag: ASSI-Tag. Das sieht dann so aus:

Von Donnerstag auf Freitag wurde dann erstmal die Schule verbarrikadiert und Freitag war dann sowieso der totale Abriss - Parade durch die Stadt:

Wie auch immer, morgen steht meine erste Klausur an, Deutsch, und ich bin echt gespannt was das gibt. Habe mal mit einem Abinotenrechner meine bisherige Punktzahl + die geschätzte Punktzahl von den Klausuren hochgerechnet, und war positiv überrascht!

Lernen und die Schulaktionen waren auf jeden Fall der Grund, warum ich leider keine Zeit für's Blog hatte. Spätestens nach dem 17.4.08, also nach meiner Bio LK-Klausur melde ich mich wieder.

Samstag, 29. März 2008

Kinder an den PC!


Heute ließt man also zum x-ten mal, dass irgendwelche Menschen, vornehmlich Jugendliche, bzw. Kinder, es total cool und "in" finden Steine oder sonstige Materialien auf Autos zu schmeißen. Sogar eine Bahn wurde auch schon beworfen. Die Täter dieser Tat wurden jedoch von der Polizei geschnappt: Ein Quartett 13- und 14-jähriger. Zwar wurde in diesem Fall (zum Glück) niemand verletzt, dennoch müsste eigentlich die Staatsanwaltschaft wegen versuchtem Totschlag, bzw. eigentlich wegen versuchtem Mord ( da geplant und hinterhältig, d.h. das vermeintliche Opfer hatte keine Chance sich zu wehren) ermitteln. Es wäre jetzt zu diskutieren, ob diese Kinder wirklich wegen Mordes angeklagt und vermutlich eingesperrt werden. Denn für diese war das Steineschmeißen nur "ein Spaß" und obwohl die Tat geplant war, war es (wahrscheinlich) nicht ihre Intention jemanden zu verletzten oder gar zu töten. Zwar kann man von jungen Teenagern durchaus mehr Reife erwarten, jedoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass diese Kinder nicht die Tragweite ihrer Handlung bewusst war. Was also - wahrscheinlich kurzfristig - aus Langeweile als kleiner "Jugendstreich" geplant war, würde dazu führen, dass ihr ganzes Leben verkorkst wäre. Sie würden keine Schule besuchen und im Job würde sie auch niemand haben wollen.

Andererseits können Jugendliche, die sowieso schon milder als Erwachsene bestraft werden, keine Ausnahme des Systems bilden!

Zugegeben, die Diskussion im Meinungsforum dazu von WEB.de war durchaus interessant bis unterhaltsam. Es kam zum Beispiel die Frage auf, ob man als betroffener Autofahrer eigentlich irgendein Recht hat, sich die Täter persönlich anzunehmen und tatsächlich scheint es sowas für Ausnahmefälle zu geben. Gut zu wissen.

Normalerweise plädieren sämtliche Leute dafür, dass Jugendliche mehr in der Natur verbringen sollen und nicht ihr Leben "verzocken". Unter solchen Umständen sollten die Pädagogen ihre Meinung vielleicht noch einmal überdenken. Schließlich ballern die Kiddies besser einem Counter-terrorist den Kopf weg, als dass die jemandem einen Stein in die Windschutzscheibe zu ballern.

Dienstag, 25. März 2008

Bringen die N-Männer die NPD zu Fall?



Was der Verfassungsschutz nicht schafft, wird nun von unseren Helden der Nationalmannschaft in Angriff genommen. Udo Voigt, seines Zeichen Vorsitzender der umstrittenen NPD, sowie zwei weitere Parteifunktionäre wurde nun von dem Nationalspieler Owomoyela wegen Volksverhetzung angeklagt.

Voigts Partei hatte zu WM-Zeiten für eine NATIONAL-mannschaft geworben, wo "nicht nur die Trikots" weiß sind. Neben dem Schriftzug war ein Spieler mit der Nummer 25, welche damals von Owomoyela getragen wurde. Sein Vater ist Nigerianer, seine Mutter Deutsche.

Neben dem Schatzmeister-Skandal der NPD wäre das Wegsperren des Vorsitzenden ein herber Schlag für dieses Pack.
Ich weiß nicht genug über diese Partei, dass ich wüsste, wer als Nachfolger in Frage käme. Aber hoffen wir mal, dass ein weggesperrter Vorsitzender ein Machtvakuum hinterlassen würde, was die Partei vorerst handlungsunfähig macht. Vielleicht gibt es dann ja sogar noch Proteste von der "Parteibasis", die dann so gewaltätig ausfallen, dass einige von denen direkt mit in den Bau wandern können.

Keine blutigen Medaillen!


Die Olympischen Spiele sind wahrscheinlich das populärste Event, welches für Völkerverständigung und Frieden zwischen den Nationen steht. Dieses Gebot des friedlichen Zusammenseins war und ist Teil dieser Spiele!

Jemand, der behauptet, dass die Olympischen Spiele, vor allem hinsichtlich der aktuellen Krise in Tibet, kein politisches Gewicht hätten, beweist meiner Ansicht nach nur eins: Seinen persönlichen Egoismus und den Egoismus derer, in deren Namen er spricht. Denn dieses Argument wäre das einzige (oder eins der wenigen), welches gegen einen Boykott anzuführen wäre.
Doch wie überall in unserer "modernen" Welt ist Altruismus nicht mehr angesagt, nicht mehr "in". Verständlich: Oft bekommen Sportler nur wenige Male, manchmal nur einmal im Leben die Chance, zu den Spielen zu reisen. Doch lieber präsentiere ich meine politische Haltung gegen (kulturellen) Völkermord als eine blutbefleckte Medaille entgegen zu nehmen.

Denn leider haben die Olympischen Spiele erhebliches politisches Gewicht! Dies beweisen zahlreiche Boykotts in der olympischen Geschichte, vor allem aber die gegenseitigen Boykottierungen, der beiden Blöcke im Kalten Krieg.

Ein Boykott der Spiele in China würde mit Sicherheit die chinesische Regierung blamieren. Einige sehen in dieser Blamage geradezu eine Gefahr, da dies nur auf eine Zuspitzung der politischen Lage führen würde (Dirk Pleiter von Amnesty International im Stern). Meiner Meinung nach ist jedoch nur ein weiterer Grund, den Druck zu verstärken.

Denn die Chinesen haben wahrscheinlich bereits Milliarden in Immobilien und Infrastruktur gesteckt. Wenn bereits heute Bundesregierung und der Deutsche Sportverband einen Boykott ablehnen, können sie sich sicher sein, dass ihre Stimmen zur Wahrung der Menschenrechte bis zum Ende der Olympischen Spiele keinen Cent wert sind. Zumindest hätte diese Entscheidung etwas hinausgezögert werden müssen, um den Druck aufrecht zu erhalten.

Montag, 24. März 2008

Wie die Linken Deutschland ein Stück Demokratie zurückgeben


Nach der Sonntagsumfrage der Tagesschau (Stand: 3.-5. März) würden zwölf Prozent der Bevölkerung die Linken wählen. Im Osten wären die Linke mit 30 Prozent sogar stärkste Partei!
Dabei haben die Linken noch viel Potenzial: 27 % der Bevölkerung könnten sich prinzipiell vorstellen die Linkspartei zu wählen. Politiker der "alten" Parteien warnen vor dieser Entwicklung und dem Populismus der Linken.

Ist die Partei eigentlich so schlimm?

Die Linke verspricht eine Menge Dinge, die von großen Teilen der Bevölkerung der Bundesrepublik (am Stammtisch?) gefordert wird:
  • Austritt aus dem Bürokratiemonster EU
  • Rückzug aus Afghanistan
  • Senkung der Steuern
  • Erhöhung von Hartz IV
  • etc. pp.
Die großen Parteien, die sich so über die Linke beschweren, sollten lieber mal darüber nachdenken, ob ihre Politik, deren Ziel es ist zwar (vielleicht) das Beste für Deutschland zu tun, aber dabei die Meinung des gemeinen Volkes vollkommen zu ignorieren! Und wenn ein Großteil der Bevölkerung nunmal einen Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan satt hat, dann sollte das auch in der Politik berücksichtigt werden. So funktioniert Demokratie. Denn wenn das Volk sich übergangen fühlt, steigt die Politikverdrossenheit und es sinkt das Vertrauen in die Demokratie.

Ob das objektiv betrachtet sinnvoll ist aus der EU auszutreten, sei mal dahingestellt. Aber eine Partei in unserem Staat bietet dem Wähler nun die Möglichkeit für diejenigen Volksvertreter zu wählen, die dieser Meinung am nächsten kommen.

Keine Frage, was die Linkspartei verspricht ist zweifellos Populismus. Der Duden definiert diesen Begriff als opportunistische Politik, die die Gunst der Wähler zu erringen versucht. Dabei richte sich die aktuelle Politik der Partei nach der aktuellen Stimmung der potenziellen Wähler
Doch sollte das Streben nach Stimmen durch Versprechen, welche die Wähler hören und erfüllt sehen wollen, nicht das oberste Gebot einer Partei sein?
Sicherlich braucht eine Partei eine gerade Linie oder Richtung, die für ihre Zielgruppe von Wählern passend ist. Zum Beispiel ob eine Partei konservativ oder sozial ist.

Das ist etwas, was der Linken fehlt. Kein Wunder, haben sie schließlich noch nicht einmal ein Parteiprogramm. Dennoch wären 27% der Bevölkerung bereit unter Umständen die Linken zu wählen. Was viele dieser Leute jedoch davon abhält, letztendlich ihr Kreuzchen bei den Linken zu machen ist sicherlich die Erkenntnis, dass viele Versprechen der Linken einfach unrealistisch, ja sogar utopisch sind. Und auch die Vergangenheit der Partei, die aus Teilen aus der PDS besteht, welche wiederum aus der DDR-Regiemepartei SED hervorgegangen ist, ist nicht unbedeutend!

Daher ist die Linke mit Vorsicht zu genießen. Meiner Meinung nach hat die Linke jedoch ihre Daseinsberechtigung. Und ich finde es gut, dass sie existiert ( - was nicht heißt, dass ich die Partei und ihr Programm grundsätzlich gut finde!), da sie dem Land vorerst etwas Demokratie zurückgegeben hat (auch wenn das langfristig nicht ihr Ziel sein mag, wer weiß das schon), und die Spitzenpolitiker der anderen Parteien von ihren hohen Rössern heruntersteigen mussten. Diese Leute müssen sich jetzt erstmal Gedanken machen, inwiefern ihre Politik einen so raschen Aufstieg einer sozialistischen Partei möglich gemacht haben.

Sonntag, 23. März 2008

Gibt es etwas schöneres . . .

... als mitten in der Nacht (es ist 2:19 Uhr) von dem etwa 200m Luftlinie entfernten, nur durch zwei Felder und eine Häuserreihe getrennten Grillplatz von dem schönen Lied "Du hast den schönsten Arsch der Welt" geweckt zu werden?

Wenn es wenigstens Metal wäre . . .

An der Schwelle . . . ?

Ist es Zufall, dass es heutzutage kaum noch große utopische Literatur ist? Dafür aber Dystopien in den Lehrplänen der Schulen so angesagt sind wie nie zuvor? Und ist es Zufall, dass alle angesagten Dystopien totalitäre Staatsformen sind?

Wollen die Kultusminister uns auf eine bevorstehende Umwälzung unseres Systems vorbereiten?

Denn mich beschleicht mehr und mehr das Gefühl, dass wir uns an der Schwelle zu einem Post-demokratischen, geradezu neo-feudalen Zeitalter befinden.
Selbst Staaten, die sich die Demokratie auf die Fahnen geschrieben haben wie kein anderes Land, ja Staaten, die sogar sich die Mühe machen Beweise zu fälschen und Lügen und Betrügereien zu erfinden, nur um vor dem UN-Sicherheitsrat einen Grund zu haben ein armes, unterdrücktes Wüstenvolk aus den Händen eines skrupellosen Diktators zu befreien und dem Volk Demokratie zu schenken. Wie können solche Staaten von einem Präsidenten geführt werden, der offensichtlich Beweise zurückhält, die Beteiligung von ausländischen Extremisten an dem wahrscheinlich wichtigsten Terrorattentat der letzten Jahre stichhaltig belegen? Denn was dieser Präsident dadurch gewonnen hat, ist
  • ein Gesetz, dass es ihm erlaubt in die Privatsphäre von jedem seiner Bürger einzudringen
  • ein Krieg im Nahen Osten
  • noch ein Krieg im Nahen Osten
    • beide mit dem Ziel natürlich, die dort jeweils lebenden Völker zu befreien
  • ein neuer Feind, der das alte Bild des kommunistischen Ost-Blocks ablöst
Wie auch immer, nicht nur die westliche Weltmacht scheint ihre Demokratie mehr oder weniger öffentlich aufzugeben, auch die ehemalige Konkurrenz im Osten, deren älteste Demokratiegeborene nicht einmal volljährig sind schreckt nicht vor einer öffentlichen Hinrichtung der Demokratie zurück.
Heute wurden schon wieder zwei Journalist ermordet, die die Zustände des Landes kritisiert haben. Wir erinnern uns an die Journalistin, die vor einige Jahren ermordet wurde oder der im Exil(!) ermordete Kritiker/Journalist.
Dazu kommen "Unregelmäßigkeiten" bei einer Wahl, die zu einem überragenden Sieg der sowieso regierenden Partei führt. Mit einer Mehrheit, die ausreicht, die Verfassung zu ändern!

Ebenfalls in unseren Breiten macht sich eine Aufweichung der Demokratie bemerkbar. Sei es ein Innenminister der regelmäßig Gesetze raushaut, die, mehr oder weniger offensichtlich, gegen die Verfassung verstoßen. Oder Unternehmen, die ihre Machtposition ausnutzen, um die Politik zu beeinflussen. Dieses Phänomen existiert natürlich überall, in unserer globalisierten Welt.

Was mich aber am meisten überrascht, sind die mangelnden Reaktionen der Bevölkerung. Klar gibt es Proteste, aber im Vergleich zu der Masse derer, die dann doch zu den Superstars zappen und sich der Bequemlichkeit hingeben, sind diese lächerlich.

Die Warnung der Kultusminister scheint nicht anzukommen.

Freitag, 21. März 2008

Ordnung muss sein!

Ein Kollege hat auf seiner Website stehen:

Mein ehemaliger Deutschlehrer,... der war so deutsch, dass war schon nicht mehr schön... der hat seine Socken nummeriert und nach links und rechts sortiert, nachdem er sie einzeln gebügelt, gefaltet und dann nachgemessen hat ob sie nach dem Waschen gleich groß geblieben sind!
Sicherlich gibt es kaum ein Vorurteil über die Deutschen und ihre Kultur, welches auch in allen Punkten zutrifft: Deutsche sind ordentlich. Alles muss geregelt sein.

Und tatsächlich, egal welches Land ich sonst besucht habe, überall scheint das Leben ein wenig lockerer zu verlaufen, entweder mehr oder weniger.
Diese Gelassenheit war teilweise sogar so krass, dass ich mir sogar manchmal deutsche Zustände gewünscht habe. Ein bisschen Ordnung muss doch sein, oder?

Doch was ist der Grund? Warum sind wir so pingelig?
Ich hätte hier eine Theorie anzubieten:
Wir Deutschen sind einfach total spitzfindig und suchen daher immer nach einer Möglichkeit, das bestehende Regelwerk zu unserem Vorteil zu interpretieren. Daher müssen die Regeln für uns so deutlich definiert sein, dass keine Schlupflöcher möglich sind.

Ob da wohl was dran ist? Ich werde mir weiter Gedanken machen!

Donnerstag, 20. März 2008

Image ist alles!

OK, ich gebe es zu:

Mir ist die Meinung anderer Leute wichtig.

Heutzutage wird das nicht selten als negatives Charaktermerkmal gesehen. Doch ich bin überzeugt (!), dass nahezu jedem Menschen sein Image wichtig ist. Denn auch wenn Punks, Emos oder Egos behaupten, dass ihnen egal ist, was andere von ihnen halten, so ist es ihnen doch nicht egal. Schließlich wollen sie auch als Punks, Emos oder Egos erkannt werden.
Vielmehr ist es solchen Leuten, im Gegensatz zu mir, aber egal, ob die Gesellschaft sie positiv rezeptiert (ist das hier das richtige Wort? Fremdwörter peppen Texte immer so auf!) oder nicht.

Punks haben vielleicht doch eine kleine Sonderstellung inne. Klar, damit meine ich nicht diese 15-jährigen Bravo-Punks, sondern solche, die diese Lebensart vollends assimiliert (schon wieder ein Fremdwort) haben. Solchen Punks geht es wohl eher nicht darum, von der Gesellschaft direkt in die "Punk-Schublade" gepackt zu werden, sondern einfach darum, sich selbst außerhalb der Gesellschaft zu befinden, und dies auch nach außen zu zeigen.

Nun ja, das "Emo-Phänomen" ist ein Kapitel für sich. Aber an dieser Stelle, zu diesem Thema, soll gesagt werden, dass Emos, grundsätzlich einfach ein Revival der 90er-Jahre Bravo-Punk-Bewegung sind. Nur mehr Manga-style. Es geht hier wohl solche Leuten in erster Linie um das "Anders-sein" und die daraus resultierende Provokation. Dass diese Leute untereinander total gleich aussehen, weil die dicke Schminke sogar noch das Gesicht geradezu maskiert, ist daher widersinnig. Zudem hat diese Bewegung null politische Motivation, etwas, wenn auch gesteuert von den Teenie-Medien, zumindest auf den ein oder anderen Bravo-Punk zutreffen mag. Ich bin mal gespannt, wie lange dieser "Style" noch durchhält.

Der Egoist, nicht selten ein Macho, wird vielleicht öffentlich bewundert,doch häufig wird hinter seinem Rücken getuschelt, und seine Art kritisiert. Ich glaube aber, dass viele Egoisten sich hinter den Rücken, der anderen sich ins Fäustchen lachen, weil sie sind ja eigentlich gar nicht so egoistisch. Der Mensch ist schließlich ein soziales Tier. Auch wenn sich diese Sozialität in erster Linie auf Gruppen nicht größer als 200 Mann(bzw. Frau) beschränkt.